Puschkinstraße 68
04838 Eilenburg
Telefon: 03423-701799

Rechtsanwältin Antje Zöhner

Fachanwältin für Sozialrecht

Kanzleigebäude
Startseite
Rechtsanwältin Zöhner
RAin Zöhner
Erbrecht
Erbrecht
Familienrecht
Familienrecht
Sozialrecht
Sozialrecht
Weitere Rechtsdienstleistungen
Weitere
Kosten
Kosten

Testamentsgestaltung

Gern sind wir Ihnen bei der Gestaltung eines Testaments oder eines Erbvertrags behilflich. Wenn Sie möchten, überprüfen wir auch gern ein bereits vorhandenes Testament. Die Erfahrung lehrt leider, dass in der Folge regelmäßig ein neues Testament erstellt werden muss.

Wozu brauche ich überhaupt ein Testament?

Vorfrage: Wenn Sie jetzt sterben würden, wer würde dann Ihr Vermögen erben? Wenn Sie diese Frage beantworten können und mit der Antwort zufrieden sind, dann brauchen Sie kein Testament. Ansonsten ist eine erbrechtliche Beratung dringend anzuraten. Ein Testament ist insbesondere in folgenden Fällen regelmäßig erforderlich:
  • Bei nichtehelichen Lebensgemeinschaften
  • Bei Patchwork-Familien ("Deine, meine, unsere Kinder.")
  • Bei Ehepaaren mit Kindern
  • Im Hinblick auf die Erbschaftssteuer bei hohen Vermögen oder bei entfernteren Erben der Steuerklassen II und III
  • Bei Unternehmensbeteiligungen
  • Wenn die Erben verschuldet sind oder einen verschwenderischen Lebenswandel führen
  • Bei behinderten Kindern

Wann muss ich mein Testament überprüfen (lassen)?

Ihr Testament sollten Sie zuminest dann überprüfen, wenn etwas geschieht, dass Sie bei der Errichtung Ihres Testaments nicht vorhersehen konnten.

Beispiele:
  • Geburt eines (weiteren) Pflichtteilsberechtigten (Kind, Enkel, Urenkel)
  • Heirat oder Scheidung
  • Zerwürfnisse in der Familie oder Versöhnungen
  • Finanzielle Schwierigkeiten oder Insolvenz eines Familienangehörigen
  • Änderungen bei Unternehmensbeteiligungen
  • große Vermögenszuwächse, die erbschaftssteuerlich relevant sind
  • Tod oder Behinderung eines zuvor Bedachten

Was ist ein Behindertentestament?

Als Behindertentestament bezeichnet man Gestaltungen, die von Eltern behinderter Kinder gewählt werden sollten. Es handelt sich nicht um eine Standardlösung, sondern um ein komplexes Problemgebiet, dass jeweils einer individuellen Lösung zugeführt werden muss. Im Ansatz besteht das Problem darin, dass ein behinderter Mensch oftmals für sein gesamtes Leben erwerbsunfähig ist. In diesem Fall wird der Behinderte auf Sozialleistungen angewiesen sein. Sofern das behinderte Kind eigenes Vermögen hat, muss es dieses im Wesentlichen vorrangig einsetzen. Das gilt stark vereinfacht auch für eine Erbschaft oder ein Vermächtnis, die dem Kind zufallen. Im Ergebnis schnappt sich der Staat die Erbschaft oder das Vermächtnis oder auch den Pflichtteilsanspruch des behinderten Kindes. Dies kann mit einer nicht ganz einfachen Gestaltung verhindert werden. Notwendig ist hierzu regelmäßig ein Testamentsvollstrecker. Dessen Vergütung ist der Preis dafür, dass der Nachlassanteil des behinderten Kindes nicht in seiner Gänze dem Sozialträger zufällt. Eine rechtliche Beratung ist in diesen Fällen unentbehrlich.

Notar oder Fachanwalt für Erbrecht?

Sie können Ihr Testament von einem Notar oder von einem Fachanwalt für Erbrecht entwerfen lassen. Das notarielle Testament hat den Vorteil, dass der Erblasser es nicht handschriftlich schreiben muss. Entwirft ein Fachanwalt für Erbrecht ein Testament, muss es der Erblasser eigenhändig abschreiben oder (teuer) zusätzlich notariell beurkunden lassen. Bei kleinen Vermögen ist das notarielle Testament in vielen Fällen billiger. Bei größeren Vermögen kann das notarielle Testament aber auch deutlich teurer sein als das vom Fachanwalt für Erbrecht entworfene Testament. Die konkreten Kosten müssen Sie bitte im Einzelfall erfragen.

Warum sollten Sie Ihr Testament in jedem Fall von einem Fachanwalt für Erbrecht entwerfen lassen? Weil es nicht nur auf die Kosten ankommt, sondern vor allem darauf, was in dem Testament steht. Die Kehrseite der Notarkosten liegt darin, dass die Notare in vielen Fällen nicht die Zeit aufbringen können, die sich ein Fachanwalt für Erbrecht nimmt. Notare haben keine Erfahrung mit der Abwicklung von Testamenten und den Streitigkeiten, die sich daraus ergeben. Die hier aufgeworfene Frage soll jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass in erster Linie die Person des Beratenden und nicht dessen Beruf die Qualität des Testaments oder Erbvertrags bestimmt.

Wird das Testament von einem schlechteren Berater entworfen, dann kommt der Fall regelmäßig auch zu uns, nur später. In diesem Fall vertreten wir einen Beteiligten in der Auseinandersetzung, die durch das unvorteilhafte Testament heraufbeschworen wird. Dieses Mandat ist in der Regel deutlich aufwändiger und für den Mandanten auch teurer.

Vorweggenommene Erbfolge

Wer sich über ein Testament oder einen Erbvertrag Gedanken macht, sollte auch die Möglichkeit der sogenannten vorweggenommenen Erbfolge in Betracht ziehen. Hierbei geht es vereinfacht darum, einen Teil des Vermögens bereits zu Lebzeiten zu verschenken.
A+ A- Standard Hilfe

Anmerkung senden:

Name:

Rechtanwältin Antje Zöhner

Erbrecht Familienrecht Sozialrecht